Stiftung Paul-Spiegel-Berufskolleg
Am 24. Oktober 2007 wurde in einer feierlichen Zeremonie aus dem Berufskolleg Dorsten das Paul-Spiegel-Berufskolleg. Diesem offiziellen Akt ging eine inhaltliche Auseinandersetzung sowohl der Lehrer als auch der Schüler mit der Person Paul Spiegel voraus. Dies war für alle Beteiligten ein überaus bereichernder Prozess, der nicht mit der Namensgebung abgeschlossen sein sollte. Hieraus entstand die Idee erwirtschaftete Gelder in eine Stiftung fließen zu lassen, um die von Paul Spiegel gelebten und propagierten Werte nachhaltig und auch über unsere Schulmauern hinaus zu fördern. Durch die Vergabe eines Förderpreises sollen nun Personen oder Institutionen in ihrer Arbeit gewürdigt werden, die sich in der Emscher-Lippe-Region besonders für Demokratieverständnis und Toleranz einsetzen. Der Kunst- und Kulturpreis soll hingegen Menschen ansprechen, die sich dem Thema kreativ widmen möchten. Zur Teilnahme sollen sich möglichst viele verschiedene Personengruppen angesprochen fühlen.
Wenn durch den Wettbewerb Gedanken, Gespräche und Taten entstehen, dann haben wir unser Ziel erreicht!
Stiftung für Demokratieverständnis und Toleranz
Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Bildung und Erziehung. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
- die Unterstützung der gesetzlichen Aufgaben des Paul-Spiegel-Berufskollegs in Dorsten
- die Förderung der Unterrichtsqualität
- die Förderung der Durchführung von Unterricht
- die Aussetzung eines Preises für besonders hervorragende Leistungen im Sinne des Berufskollegs, soweit dies mit der Durchführung des Unterrichtes verwirklicht wird.
Die Stiftung ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Mitglieder im Kuratorium
Birte Hoof
(Lehrerin, Paul-Spiegel-Berufskolleg)
Uwe Knüpfer
(Journalist, ehem. Chefredakteur WAZ)
Herbert Rubinstein
(Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein i. R.)
Dr. Norbert Reichling
(Leiter des Jüdischen Museums Westfalen in Dorsten)
Rudolf Schumacher
(Schulaufsicht Bezirksregierung Münster)
Gisèle Spiegel
(Ehegattin von Paul Spiegel)