E-Sports AG

Häufig gestellte Fragen
(Quelle: http://www.esl.eu/de/eltern/eltern_faq/)

Was ist die ESL?

Die Electronic Sports League (ESL) ist die größte und bedeutendste Liga für elektronischen Sport in Europa. Sie wurde im Jahr 2000 gegründet und bietet eine Plattform für ein professionell aufgestelltes und organisiertes Spiele- und Ligensystem. Spieler können hier Mitspieler finden und Ergebnisse in Ranglisten und Tabellen eintragen. Darüber hinaus veranstaltet die ESL Turniere für Computerspieler mit Sach- und Geldpreisen.

Kostet die ESL etwas?

Die Registrierung und Nutzung der grundlegenden Funktionen der ESL (Mitspieler suchen und Ranglisten) ist kostenlos. Die populärsten kostenpflichtigen Angebote sind die Playercard und die Premium-Mitgliedschaft. Die Playercard ist ein Mitgliedsausweis für 8,95 Euro, der drei Jahre gültig ist. Die Premium-Mitgliedschaft (ab 3 Euro/Monat) bietet u.a. eine werbefreie Webseite, Zugang zu besonderen Ligen, Auszeichnungen & Trophäen und vieles mehr.

Wie kann man sich anmelden?

Die Registrierung bei der ESL erfolgt in zwei Schritten. Über die Schaltfläche „Registrieren“ rechts oben gelangt man ins Registrierungsmenü. Nach Eingabe der E-Mail Adresse, eines Spitznamens und des Wohnsitzes müssen die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen akzeptiert werden. Über den Button „Send“ wird das Anmeldeformular abgeschickt. Daraufhin erhält der Nutzer eine Bestätigungs-E-Mail mit seinen Login-Daten und kann sich nun über die „Einloggen“-Schaltfläche einloggen. Unter „Einstellungen“ können E-Mail-Adresse und Passwort jederzeit geändert werden.

Engagiert sich die ESL im Jugendschutz?

Die ESL nimmt den Jugendschutz sehr ernst. Ziel der ESL ist es, Computerspiele als sportliche Herausforderung zu vermitteln und Fragen des Jugendschutzes konstruktiv aus der Sicht des Spielers zu diskutieren. Auf unseren Veranstaltungen (z.B. Intel Friday Night Games) finden strenge Alterskontrollen statt. Der Einlass wird in der Regel erst ab 16 Jahren gestattet, selbst in Begleitung der Eltern. Die Altersbegrenzung richtet sich nach der Altersbeschränkung der gezeigten Spiele. Zudem herrscht bei unseren Veranstaltungen striktes Rauchverbot.
Auf öffentlichen Messen (z.B. gamescom) werden bei Präsentationen von Spielen mit einer Altersfreigabe von 16 Jahren und darüber entsprechende Sichtschutzmaßnahmen umgesetzt, um den Schutz junger Messebesucher zu gewährleisten. Unser Internetfernsehsender ESL TV hat ein eigenes System entwickelt, damit entsprechende Sendungen für jüngere Zuschauer nicht zugänglich sind.
Zudem engagiert sich die ESL aktiv im Jugendschutz mit verschiedenen Projekten und Kooperationen zur Förderung von Medienkompetenz, wie z.B. der Eltern-LAN.
Bei Fragen zum Jugendschutz wenden Sie sich bitte jederzeit an unseren Jugendschutzbeauftragten Ibrahim Mazari.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mein Kind spielt in der ESL ein für sein Alter nicht-freigegebenes Spiel. Warum machen Sie nichts dagegen?

Die Electronic Sports League (ESL) ist kein Anbieter von Spielen oder ermöglicht den Zugang zu den Spielen. Die ESL ist ein reiner Vermittlungsdienst (ähnlich den Gelben Seiten), der Mitspieler für alle Arten von Spielen findet und Spielergebnisse in Ranglisten festhält. Um unser Angebot zu nutzen, muss ein Kind also bereits vorher im rechtmäßigen Besitz des Spiels sein. Ob ein Kind ein für sein Alter nicht-freigegebenes Spiel besitzt und spielt, liegt laut Gesetzgebung in der Verantwortung der Erziehungsberechtigten. Hier erwarten wir auch eine Vorkontrolle durch den Handel, wie sie gesetzlich vorgeschrieben ist. Die ESL selbst kann nur bei öffentlichen Veranstaltungen für die Sicherung der Altersfreigaben sorgen.

Schaden eSport und Computerspiele meinem Kind?

Die potentiell schädliche Wirkung von Computerspielen wird seit Jahren wissenschaftlich erforscht. Das Thema "Gewalt" steht hierbei im Fokus der Diskussion. Der Stand der Forschung zeigt, dass Computerspiele alleine kein Auslöser für aggressives Verhalten sind. Sofern der Medienkonsum Ihrer Kinder nicht zu intensiv ist, ein intakter Freundeskreis vorhanden ist, die Schulleistungen akzeptabel sind und Ihr Familienleben intakt ist, besteht keinerlei Grund zur Besorgnis. eSport ist eine Möglichkeit potentiell negative Effekte zu kanalisieren. eSport bezeichnet die Beschäftigung mit Computerspielen in einem sportlichen, wettbewerbsorientierten Zusammenhang. Spieler gründen im Internet Vereine und spielen miteinander und gegeneinander unter sportlichen Wettbewerbsbedingungen. Das fördert Teamfähigkeit, Kommunikation und Leistungsbereitschaft. So können eventuell schädliche Einflüsse neutralisiert werden.

Was ist überhaupt eSport?

Der Begriff eSport (Kurzform elektronischer Sport) bezeichnet das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- oder Videospielen im Mehrspielermodus. eSport versteht sich entsprechend der klassischen Definition als eigene Sportdisziplin, welche sowohl Spielkönnen (Hand-Augen-Koordination, Reaktionsschnelligkeit) als auch taktisches Verständnis (Spielübersicht, Spielverständnis) erfordert. Die Spieler sind in professionell aufgestellten Teams, sogenannten Clans, organisiert, die die Funktion der Vereine in anderen Sportarten übernehmen. Diese werden zumeist von international agierenden Unternehmen gesponsert und ermöglichen so ihren Spielern die Teilnahme an Turnieren in der ganzen Welt. Am weitesten entwickelt ist eSport in Asien, z.B. China, Südkorea und Taiwan, welche eSports bereits offiziell als Sportart anerkennen.

Wo und wie wird eSport überhaupt betrieben?

eSport wird überwiegend online im Internet über Plattformen wie der Electronic Sports League betrieben. Diese Plattformen helfen Spielern Mitspieler zu finden, Spielergebnisse festzuhalten und sich gegenseitig auszutauschen. Die ESL veranstaltet zudem regelmäßig Turniere für Profispieler. Einige Begegnungen dieser Turniere, wie der Bundesliga ESL Pro Series, werden real in ausgesuchten Veranstaltungs- und Konzerthallen live vor bis zu 2.000 Fans ausgetragen.

Ist eSport gleich Sport oder völlig anders?

eSport und Sport haben sehr viele Gemeinsamkeiten. Spieler wie Sportler organisieren sich in Teams und Vereinen, um gemeinsam zu trainieren und gegen andere Teams anzutreten. Es werden professionell aufgestellte Wettbewerbs- und Ligensysteme angeboten und besonders erfolgreiche Teams haben eigene Fanclubs. In einigen Ländern, vor allem in Asien, ist eSport bereits staatlich als Sportart anerkannt. In Deutschland wird eSport die staatliche Anerkennung noch verweigert.

Ist Counter-Strike (der nun mal bekannteste und ständig in den Medien vertretene eSport Titel) jugendgefährdend?

Counter-Strike ist von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) "Freigegeben ab 16 Jahren". Die USK Kennzeichnung ist für den Verkauf gesetzlich bindend. In Counter-Strike wird viel geschossen, da es sich hier um ein "Räuber und Gendarm"-Spielprinzip handelt. Polizisten versuchen Terroristen am Legen einer Bombe zu hindern. Die grafische Darstellung ist zweckmäßig und der Grad der Gewaltdarstellung übersteigt das Niveau eines Vorabendkrimis nicht. Die deutsche Version ist zusätzlich entschärft worden. So fehlen sämtliche Bluteffekte und bei der Neuauflage Counter-Strike: Source legen sich getroffene Spielfiguren wie bei einer Gefangennahme auf den Boden.

Eine pädagogische Bewertung von Counter-Strike finden Sie beim Spieleratgeber.NRW unter www.spieleratgeber-nrw.de/?siteid=769.

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