Im Treffpunkt Altstadt

Volles Haus bei Party mit Behinderten und Nichtbehinderten
DORSTEN Am Freitag ging im Treffpunkt Altstadt die Post ab. Eine halbe Stunde nach der Öffnung waren schon über 200 Gäste da und die Tanzfläche überfüllt. „Du – ich – wir“ war das Motto einer Party für Menschen mit und ohne Handicap. Die Klasse für Heilerziehungspflege vom Paul-Spiegel-Berufskolleg organisierte das Fest als Abschlussarbeit vor dem Eintritt ins Anerkennungsjahr. Von Sabine Bornemann
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Manchmal fast ein bisschen verlegen, aber immer voll bei der Sache - die Mitglieder von "Rock Holz" aus Gelsenkirchen. (Foto: Sabine Bornemann)

Zielsetzung ihrer Ausbildung ist die professionelle, pädagogische, pflegerische sowie gesundheitsfördernde Unterstützung von Menschen mit Behinderungen aller Altersgruppen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Lehrer Lars Hartmann konnte erstmals den „Treffpunkt Altstadt“ als Kooperationspartner gewinnen, der die Projektgruppe mit Logistik, Räumlichkeiten und Mitarbeitern tatkräftig unterstützte.
Die Schüler haben sich Kennenlernspiele ausgedacht, einen DJ organisiert und als absolutes Highlight die Band „Rock Holz“ verpflichtet. Diese „integrative Band“ wurde im September 2009 im Begegnungszentrum „Hof Holz“ in Gelsenkirchen-Beckhausen gegründet und von Sozialarbeiter und Gitarrist Stefan Dominik geleitet. Unter den 15 Mitgliedern gibt es Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung, aber auch drei ohne Handicap.

Deutschsprachige Songs
Zu hören waren deutschsprachige Rocksongs wie „Tage wie diese“ von den „Toten Hosen“ oder eine Punkversion von Roland Kaisers „Santa Maria“. Auch „Ruhrgebiet“ von Wolfgang Petry wurde eigenwillig interpretiert. Bei „Eo-Eo!“ in „Alles nur geklaut“ von den Prinzen stimmten alle begeistert ein und den Zuhörern dröhnten bei dem gewaltigen Pegel die Ohren. Kaum zu bändigen war der Überschwang auf und vor der Bühne. Die Heilerziehungsklasse hatte viele Einrichtungen im Umfeld zu der Party eingeladen, die sich auf diese Weise auch untereinander kennenlernen sollten.
Mit dabei waren die „Lebenshilfe“, ihre Einrichtung „Villa Keller“, die AWO Marl und das Heinrich-Theißen-Haus aus Bottrop. Leider leerte sich gegen 21.30 Uhr die Tanzfläche plötzlich rapide: Der Schichtwechsel in den Einrichtungen zwang einige Gruppen zur Heimfahrt.

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