Spannende Besuche und sinnvolle Kooperation

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­Auszubildende des Paul-Spiegel-Berufskolleg und Schüler der Erich-Klausener Realschule besuchten die Geschäftsstelle des STADTSPIEGELs. Mitarbeiter Joachim Gernoth (Foto) und Redakteur Olaf Hellenkamp erklärten die Entstehungsweise einer Ausgabe. (Foto: André Elschenbroich)

DORSTEN. Besuch in der Redaktion des Stadtspiegels: Schülerinnen des Paul-Spiegel-Berufskolleg, die dort ihre Ausbildung als Erzieherin absolvieren, präsentierten ihr Projekt „Dorsten on Tour“. Eine pfiffige Idee, die dort unter der Anleitung der Lehrerinnen Frau Büschemann und Frau Heaton, entstanden ist und mit Schülern der Erich-Klausener Realschule umgesetzt wird.

„Wir haben beispielsweise McDonalds besucht und vor Ort erleben können, wie ein Hamburger entsteht“, sagte Kathrin Fox. Nicht weniger spannend der Besuch bei der Fa. Jungblut: Wie entstehen die Komponenten eines Windkraftwerkes, lautete dort die Frage, auf die es passende Antworten der Experten gab.

Praxis und Erlebnis: Anreize zum eigenen Handeln geben, das sind Eckpfeiler einer zeitgemäßen Erziehung. „Das schärfste war die Tauschaktion“, sagt Sebastian Beuthen von der Erich Klausener Schule. Was verbirgt sich hinter dieser Tauschaktion? „Wir haben mit einer Büroklammer als Startkapital angefangen und dann versucht, uns „hochzutauschen“, sagt Michelle Müller. Die Mädchen und Jungen sind nicht, wie man ohne Weiteres vermuten könnte, aus den Geschäften geworfen worden, sondern konnten Geschäftsleute und Freunde zu kuriosen Tauschgeschäften bewegen. Der größte Coup war ein MP3-Player mit Sonnenbrille, der am Ende der Tauschaktion stand. Auch die Stadt-Rallye, bei der es darum ging, 15 Fragen aus Wirtschaft und Gesellschaft der Stadt zu beantworten, war reizvoll.

Das der Wissensdurst der Kids groß ist, hat dann gleich vor Ort das Redaktionsteam des Stadtspiegels erfahren: Wenn wir vor Ort sind, dann wollen wir auch erfahren, wie eine Zeitung gemacht wird, lautete die Frage, auf die Stadtspiegel-Redaktionsleiter Olaf Hellenkamp umfangreich Antwort geben konnte. Unter dem Strich hat dieser Besuch einmal mehr gezeigt, dass man Jugendlichen nur Richtungen zeigen muss. Die Wege zum Ziel gestalten sie selber und das ist auch gut so. Text: Jo Gernoth

(am 09.01.2013 veröffentlicht im Stadtspiegel Dorsten)



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