Glatt Ei(n)s

 glatt eins

Dorsten.   Der Tag der offenen Tür in der Eishalle Dorsten ist ein voller Erfolg. Vier Schüler des Paul-Spiegel-Berufskollegs sind für die Organisation zuständig.

„Heiß auf Eis!“ Das große Transparent war schon von weitem zu sehen. Daneben hängen zwei Palmen. Trotz eisiger Temperaturen kam man sich in der Eishalle Dorsten am Mittwoch ein wenig karibisch vor.

Miriam Kruse, Sarah Rothe, Fahri Hoti und Ebrahim Fakhar-Kashani sind dafür verantwortlich. Die vier Schüler des Paul-Spiegel-Berufskollegs wollen bald ihre Prüfung zum staatlich geprüften Betriebswirt ablegen. Zulassungsvoraussetzung ist ein Projekt, an dessen Ende eine Facharbeit steht.

Über zehn gemeinsame Sitzungen

Nach den Sommerferien nahmen die Schüler Kontakt zu Karin Strauch auf, sie ist Betreiberin der Dorstener Eishalle. Schnell wurde man sich einig, dass sich der Tag der offenen Tür am 3. Oktober für ein gemeinsames Projekt bestens eigenen würde.

Die Schüler hatten die Aufgabe, ein attraktives Programm auf die Beine zu stellen. Ihr Motto: „Heiß auf Eis.“ Über zehn Mal haben sie sich getroffen, um Details abzustimmen. Jede Sitzung wurde protokolliert. Dem Zufall wollten sie nichts überlassen.

Die Mottoidee hatte übrigens Miriam Kruse. Die 24-Jährige erklärt: „Letztes Jahr hatten wir am Tag der Deutschen Einheit 30 Grad. Wir wollten bei jedem Wetter ein Erlebnis bieten, möglichst viele Besucher in die Eishalle locken.“

5000 Flyer wurden verteilt, über 100 Plakate in Dorsten und Umgebung aufgehängt. Mit Erfolg: Schon gegen Mittag war die Eisfläche mit über 100 Läufern gut gefüllt. Gegen 14.30 Uhr waren es sogar 320 Besucher. „Wir wurde angesprochen. Einer meinte, er hätte das Plakat in der Pommesbude gesehen und sei deshalb mit seinen Freunden gekommen“, erklärt Sarah Rothe.

Die vier Projektleiter standen am Eingang und verteilten zur Begrüßung bunte Hawaiiketten. Freunde hatten den Verkauf von Cocktails, Waffeln und Kuchen übernommen. Sogar Kinderschminken wurde angeboten.

Theresa und Julia gehen in die fünfte Klasse des St. Ursula Gymnasiums. Sie sind ab und zu in der Eishalle zu Besuch und zeigten sich vom karibischen Flair begeistert. „Mal was anderes“, sagte Theresa. Auch Betreiberin Karin Strauch war voll des Lobes: „Vor dieser Organisationsarbeit ziehe ich meinen Hut. Wie die vier das angepackt haben, ist klasse. Außer um Draht und Tesafilm musste ich mich um nichts kümmern.“

Bis Ende Februar büffeln die Schüler nun an der Projektarbeit. 80 Seiten gilt es zu schreiben. Ohne Anhang, ohne Bilder.

Die Note: Glatt Ei(n)s. Was auch sonst?

Christoph Winkel

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/dorsten/glatt-ei-n-s-id7159115.html

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