Zweijährige Berufsfachschule Servicekraft

Staatlich geprüfte Assistentin/Staatlich geprüfter Assistent für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Service

 

Zielsetzung

  • abgeschlossene Berufsausbildung als „Staatlich geprüfte Assistentin/Staatlich geprüfter Assistent für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Service“
  • fachliche Qualifikationen im Servicebereich (Gastronomie, Hotel, Catering, soziale Einrichtungen)
  • Vertiefung der Allgemeinbildung (Fachoberschulreife, unter bestimmten Voraussetzungen auch FOR-Q)
  • Servicefachkräfte servieren Speisen und Getränke, betreuen Kunden und Gäste und übernehmen besondere Betreuungsangebote. Sie arbeiten in Hotels, Restaurants, sozialen Einrichtungen oder Privathaushalten. Sie bereiten Events wie Hochzeiten, Messen oder Ausstellungen vor und sorgen für einen reibungslosen Verlauf. Qualifikationen wie Sorgfalt, Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Verantwortungsbereitschaft sind in diesem Beruf wichtig.

 

Aufnahmevoraussetzungen

mindestens Hauptschulabschluss nach Klasse 9

 

Unterrichtsorganisation

  • 2 Jahre in Vollzeitform: montags bis freitags
  • integrierte Blockpraktika (insgesamt 16 Wochen) in entsprechenden Einrichtungen
  • die Ausbildung ist förderungswürdig (BAFöG)

 

Unterrichtsfächer

Fächer des fachlichen Schwerpunktes

  • Theorie: Betriebs- und Arbeitsorganisation
  • Praxis: Produktion
  • Praxis: Personenbezogene Dienstleistungen
  • Mathematik, Englisch

Berufsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation, Religionslehre, Sport/Gesundheitsförderung, Politik/Gesellschaftslehre

Differenzierungsbereich

  • Computereinsatz
  • Kommunikationstraining

 

Prüfungen und Abschlussqualifikation

  • schriftliche und ggf. mündliche Berufsabschlussprüfung für den Abschluss als staatlich geprüfte Servicekraft
  • Mittlerer Schulabschluss/Fachoberschulreife
  • bei besonderen Leistungen: Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk FOR-Q (Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe)

 

Berechtigungen

Nach bestandener Prüfungen sind die Schüler/-innen berechtigt, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Assistentin/Staatlich geprüfter Assistent für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Service“ zu führen

Mit dem Berufsabschluss und der Fachoberschulreife ist der Übergang z.B. in folgenden Bildungsgang möglich:

  • Fachschule für Ernährung und Versorgungsmanagement

Grundsätzlich berechtigt die erworbene Fachoberschulreife zum Besuch aller Bildungsgänge, die die Fachoberschulreife als Eingangsqualifikation voraussetzen. Ebenso berechtigt der unter bestimmten Bedingungen erreichte Abschluss FOR-Q zum Besuch der Klasse 11 der gymnasialen Oberstufe.

 

Didaktische und methodische Schwerpunkte

  • Verknüpfung von theoretischen und praktischen Lerninhalten durch Orientierung an beruflichen Lernsituationen mit dem Ziel der Umsetzung in der Praxis
  • ein hoher Praxisbezug durch außerschulische Praktika
  • computergestützte und webbasierte Erarbeitung von Lernsituationen und Präsentationen von Arbeit- und Praktikumsergebnissen
  • Förderung des selbst gesteuerten und kooperativen Lernens. Aufbau von Selbstlernkompetenz und Teamfähigkeit
  • kontinuierliche Reflexion und Evaluation der eigenen Lernergebnisse und Lernerfahrungen in Theorie und Praxis
  • Angebote zur individuellen Laufbahnberatung
  • Klassenfahrten mit bildungsgangbezogenen und/oder gruppendynamischen und erlebnispädagogischen Zielen
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