Allgemeine Hochschulreife Betriebswirtschaftslehre

Berufliches Gymnasium für Wirtschaft und Verwaltung

Schwerpunkt: DV-gestütztes Management

Was ist neu?

Was ist anders?

Allgemeine Hochschulreife

Alle Studiengänge an Universitäten und Hochschulen können gewählt werden.

Berufsorientierung

Studierfähigkeit als Vorbereitung auf Berufe in Wirtschaft und Verwaltung
bessere Einstellungschancen bei Ausbildungsbetrieben

Unterrichtsorganisation

weitgehend im Klassenverband
Alle Schülerinnen und Schüler beginnen in den beruflichen Schwerpunktfächern mit dem gleichen Kenntnisstand
Keine Frei- bzw. Springstunden während der Unterrichtszeit












Berufliche Schwerpunktfächer:

  • Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen/Controlling
  • Wirtschaftsinformatik
  • Volkswirtschaftslehre
  • Schwerpunkt: DV-gestütztes Management

1. Ziele

Der Bildungsgang AHR - Allgemeine Hochschulreife (Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen) ist ein vollzeitschulischer Bildungsgang mit dem berufsbezogenen Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Er führt wie das Gymnasium zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur) und ermöglicht so die uneingeschränkte Berechtigung zum Besuch von Universitäten und Hochschulen.

Weiterhin werden berufliche Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die den Einstieg in qualifizierte Berufe in Wirtschaft und Verwaltung erleichtern.

2. Aufnahmevoraussetzungen

In den Bildungsgang aufgenommen werden Schülerinnen und Schüler, die die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe besitzen. Schülerinnen und Schüler, die aus dem G 8 - Bereich aus einem Gymnasium wechseln wollen, können dies mit der Versetzung in die Gymnasiale Oberstufe nach der Klasse 9.

3. Dauer des Bildungsganges

Der Besuch des AHR-Bildungsganges dauert in der Regel drei Jahre. Die Höchstverweildauer beträgt vier Jahre. Allerdings darf eine nicht bestandene Abiturprüfung einmal wiederholt werden.

4. Organisation

11

I

11

II

12

I

12

II

13

I

13

II

BERUFSBEZOGENER LERNBEREICH

Betriebswirtschaftslehre mit

Rechnungswesen/Wirtschaftsrecht

5

5

5

5

5

5

Mathematik

3

3

3 (5)

3 (5)

3 (5)

3 (5)

Englisch

3

3

3 (5)

3 (5)

3 (5)

3 (5)

Spanisch als zweite Fremdsprache (vgl. Anm.)

4

4

4

4

4

4

Wirtschaftsinformatik

3

3

2

2

2

2

Volkswirtschaftslehre

2

2

2

2

2

2

Biologie

2

2

2

2

2

2

BERUFSÜBERGREIFENDER LERNBEREICH

Deutsch

3

3

3

3

3

3

Gesellschaftslehre mit Geschichte

2

2

2

2

2

2

Religionslehre

2

2

2

2

2

2

 Sport

 2

DIFFERENZIERUNGSBEREICH

Wahlfach (vgl. Anm.)

2

2

2

2

2

2

WOCHENSTUNDEN

32

32

33

33

33

33

Die Jahrgangsstufe 11 bereitet auf die Qualifikationsphase der Jahrgangsstufen 12 und 13 vor. Der Übergang in die Jahrgangsstufe 12 setzt eine Versetzung voraus.

Der Unterricht der Jahrgangsstufen 12 und 13 findet in Grund- und Leistungskursen statt. Die Leistungen dieser beiden Jahrgangsstufen gehen in das Abiturzeugnis ein. Durch die Wahl des ersten Leistungsfaches (Englisch oder Mathematik) bestimmt man ab Jahrgangsstufe 12/I einen weiteren Schwerpunkt der Schullaufbahn. Als zweites Leistungsfach ist Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen/Controlling ab Jahrgangsstufe 11/I verbindlich.

Besonderheiten bei der 2. Fremdsprache:

Schülerinnen und Schüler, die in der Sekundarstufe I keinen fortlaufenden Pflichtunterricht in der 2. Fremdsprache erhalten haben, müssen zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife in den Jahrgangsstufen 11 bis 13 eine neu einsetzende 2. Fremdsprache mindestens in 4-stündigen Grundkursen durchgehend belegen.

Wer in der Sekundarstufe I seine Pflichtbelegung einer zweiten Fremdsprache (Neigungsschwerpunkt) erfüllt hat, muss im Rahmen des Differenzierungsangebotes einen 3-stündigen Kurs belegen. In der 12. und 13. Klasse wird hier das Fach Erziehungswissenschaften angeboten.

5. Differenzierungsbereich

Für alle Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme am 2-stündigen Differenzierungskurs „DV-gestütztes Management“ verpflichtend. Folgende Qualifikationen werden vermittelt:

  • 11/I: Textverarbeitung, -automation, Präsentation
  • 11/II: Tabellenkalkulation und Stammdatenorganisation
  • 12/I und 12/II: Prozessabwicklung
  • 13/I und 13/II: Controlling

6. Berechtigungen und Abschlüsse

  • Am Ende der Jahrgangsstufen 11 und 12 können die Schülerinnen und Schüler bei entsprechenden Leistungen (ohne Prüfung) den schulischen Teil der Fachhochschulreife erwerben.

  • Am Ende der Jahrgangsstufe 13 erhalten die Absolventen der Abiturprüfung die allgemeine Hochschulreife und damit die Berechtigung, an allen Universitäten und Hochschulen zu studieren.

7. Abiturprüfung

Vor der Abiturprüfung wird die Zulassung zum Abitur ausgesprochen. Sie ist an bestimmte Bedingungen geknüpft, die während der Jahrgangsstufen 12 und 13 erfüllt werden müssen.

  • Das erste Abiturfach (Leistungskurs) kann sein: Englisch oder Mathematik.

  • Das zweite Abiturfach (Leistungskurs) muss sein: Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen/Controlling.

  • Das dritte Abiturfach (Grundkurs) kann (in Abhängigkeit von der Wahl des 1. Abiturfachs) sein: Deutsch, Englisch, Mathematik.

  • Das vierte Abiturfach wird nicht schriftlich geprüft, sondern ist verpflichtendes Fach der mündlichen Prüfung

8. Beratung

Vom Beginn des Bildungsganges hilft den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Erziehungsberechtigten eine Beratungslehrerin bzw. ein Beratungslehrer. Sie oder er begleitet die Schülerinnen und Schüler bis zum Abitur und achtet darauf, dass alle Bedingungen für den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife erfüllt werden.

9. Didaktische und methodische Schwerpunkte

  • Kennenlerntage

  • Computergestützte Profilbildung mit programmgesteuerter Auftragsbearbeitung mit den Schwerpunkten:Zertifizierte EDV-Führerscheine

    • Produktionsmanagement

    • Finanzbuchhaltung

    • Controlling

  • Textverarbeitung und Präsentationstechniken

  • Berufswahlvorbereitung und -begleitung

  • Bewerbungstraining

  • Informationsveranstaltung mit der Universität Essen/Duisburg (Schwerpunkt Personalwesen)

  • Einbindung von Gastdozenten durch den Veranstalter „Forschungsbörse"

  • Mehrtägige Stufenfahrt (Jg. 12) als Studienfahrt nach Berlin

  • Entwicklung von Selbstlernkonzepten

  • Fächerübergreifender Tagesfall (3 Tage) mit Präsentation auf Englisch

  • Einsatz von CAS-Taschenrechnern

  • Theater- und Musicalbesuche

  • Betriebsbesichtigungen und Exkursionen

  • Planspiele/Börsenseminar

  • Zeitungsprojekt „Die Zeit"
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